Luzid - der Roman

 

Erst in deinen Träumen wirst du erkennen, wer du wirklich bist!

 

Der englische Maler Benjamin Waite hat in Deutschland eine knisternde Affäre mit einer Bildhauerin, als ihn der Beginn des 2. Weltkriegs überrascht.

Er verbringt die Kriegsjahre gezwungenermaßen in Deutschland. Dort versucht ihn der geheimnisvolle Oberst von Teskow für das Projekt Morpheus zu rekrutieren, das sich mit Traumforschung beschäftigt.

Doch was nutzen Träume in einer Zeit des Krieges? Um das herauszufinden, muss Benjamin vor allem erst einmal eines: überleben.


ein erster "Blick ins Buch":

 

 

luzid = wach, hell

luzides Träumen = Träume, in denen sich der Träumer bewusst ist, zu träumen und in denen er daher seine Traumerlebnisse manipulieren kann -  

siehe auch das Traumglossar im entsprechenden Reiter.

 

 

Kurz reinlesen - Leseprobe 1, erste Seite:

Benjamin Waite hatte kein Verbrechen begangen.

Vertieft in seine Malerei und die leidenschaftliche Affäre mit einer Bildhauerin war er lediglich einige Woche lang nicht auf die Idee gekommen, ein Radio einzuschalten. Die Tageszeitung hatte er benutzt, um seine Farbtöpfe darauf abzustellen. Für einen Abstecher in die nächste Gastwirtschaft hatte er keine Muße gefunden. Dann, eines morgens, war ein Wagen vor seiner Tür ausgerollt, Männer in Uniform hatten an seine Tür geklopft und ihn höflich gefragt, ob ihm bewusst sei, dass man sich im Krieg befinde.

 

 

Leseprobe 2 (letztes Drittel des Romans):

Er riss seine Faust nach oben. Aus seinem Mund drang ein Schrei unbändiger Wut.

Flammen sprangen auf. Tempelfronten wankten. Die Menschen scharten sich ängstlich zusammen, begannen zu rennen, doch es war zu spät. Tempeldächer brachen ein, Säulen stürzten. Mit einem zweiten wilden Schrei riss Somnos die Festen seines Traumes ein und vernichtete die Zeugen seiner Niederlage.